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Migration und Gesundheit

Das Gesundheitssystem in Deutschland unterscheidet sich oft von der medizinischen Versorgung in den Herkunftsländern zugewanderter Menschen. Migration versetzt Menschen in Situationen, die ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden beeinträchtigen können. Die Bedingungen, die den Migrationsprozess umgeben, können die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen.
Armut, Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und schlechte Regierungsführung, aber auch die Suche nach besseren Lebensbedingungen veranlassen immer mehr Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Die Herkunfts- und Zielländer der Migrant:innen stellt dies vor große Herausforderungen. Es kann eine posttraumatische Störung entstehen, sodass die Betroffenen auch nach einer gelungenen Flucht unter dem Erlebten leiden. Die Ankunft in einem neuen Land und die Integration in eine neue Gesellschaft wird dadurch extrem erschwert.
Migration macht nicht unvermeidlich und zwangsläufig krank, ist aber mit erheblichen gesundheitlichen Belastungen und Risikofaktoren verbunden.
Migration selbst kann als ein kritisches Lebensereignis verstanden werden, das beträchtliche Konsequenzen für die körperliche und psychische Gesundheit haben kann.
Über Risiken, Folgen aber auch über Chancen der Migration werden wir uns an dem Tag unterhalten.

Referentin: Anila Börger- Koordinatorin GiGel -Gütersloher interkulturelle Gesundheitslots:innen,
Sprache: deutsch
Anmeldungen im Gemeinschaftshaus


Mittwoch | 19.06.2024
18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Franckestraße 59, 33330 Gütersloh
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