top of page

Tipp des Monats Oktober 2022


Bürgergeld statt Hartz IV


Die Bundesregierung plant das Arbeitslosengeld II ab Januar 2023 durch ein Bürgergeld zu ersetzen.

Im Folgenden einige Eckpunkte der geplanten Änderungen:


Anhebung der Regelsätze. Alleinstehende: 502 € (449 €), mit Partnern zusammenlebende Erwachsene: 452 € (404 €), Jugendliche von 14-17 J.: 420 € (376 €),

Kinder von 6-13 J.: 348 € (311€), Kinder von 0-5 J.: 318 € (285 €).


Zuverdienst: Bei Einkommen zwischen 520 € und 1000 € sollen die Freibeträge von 20 % auf 30 % angehoben werden. Bei Schüler*innen, Studierenden und Auszubildenden sollen sich die Freibeträge für Einkommen auf 520 € erhöhen. In den Ferien sollen Schüler*innen unbegrenzt hinzuverdienen können.


Erhöhung des Schonvermögens: Der Freibetrag soll für die ersten 2 Jahre im Leistungsbezug auf ein Vermögen von 60.000 € hochgesetzt werden. Danach soll sich der Höchstfreibetrag von bislang 10.050 € auf max. 15.000 € pro Person erhöhen.

Ein weiterer wichtiger Punkt - Angemessenheit der Wohnung: Aktuell ist es so, dass Leistungsbeziehende vom JC aufgefordert werden, innerhalb von 6 Monaten die Wohnungskosten zu senken, wenn diese über der Angemessenheitsgrenze liegen. Das Bürgergeld sieht vor, in den ersten 2 Jahren eine Angemessenheitsprüfung bei Mietwohnungen sowie bei Haus- und Wohneigentum auszusetzen und die Kosten in tatsächlicher Höhe zu übernehmen.


Weiterbildung und zusätzliche Leistungen: Weiterbildung, Ausbildung und Umschulung sollen stärker gefördert werden. Arbeitslose oder aufstockende Leistungsbeziehende, die an einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung teilnehmen, sollen ein Weiterbildungsgeld in Höhe von monatlich 150 € erhalten.

Der „Soziale Arbeitsmarkt“ soll entfristet und dauerhaft verankert werden.


Noch Fragen?

Beratungsstelle Arbeit

Sylvia Arndt

ash Gütersloh gGmbH

Vollrath-Müller-Str. 3-13 | 33330 Gütersloh

Tel.: 05241 9515-215

Sprechzeiten: Mo. / Mi. 8.30 - 12.30 Uhr

Di. / Do. 13.00 - 16.00 Uhr






Comentários


bottom of page